Dez
23
2016
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Fitness vor dem Fernseher

euhwi21qmfFitness vor dem Fernseher – Freizeitgestaltung der besonderen Art

Die klassische Art Sport und Fitness zu betreiben ist auf dem absteigenden Ast. Viel zu aufwendig ist die Vorstellung raus zu gehen, zum Fitnessstudio zu fahren und sich mit anderen Menschen auseinandersetzen zu müssen. Es ist doch soviel einfacher einfach Zuhause zu bleiben, den Fernseher oder das Notebook einzuschalten und zusammen mit einem vorab aufgezeichneten Fitnessvideo sich zu betätigen. Doch ist das eine tatsächliche Alternative, die so erfolgreich sein kann, wie es in der Werbung immer heißt?

 Welche Online Fitness- und Ernährungsprogramme gibt es?

Es scheint ein richtiges Erfolgsmodell zu sein. Die Auswahl an verschiedenen online Ernährungs- und Fitnessprogrammen scheint unüberschaubar geworden zu sein. Es gibt unzählige kleine Programme, die bspw. von kleineren Fitness-Youtubern erstellt wurden. Aber neben den ganzen kleinen Programmen gibt es die „Großen“, welche im Internet und im Fernsehen teilweise stark beworben werden.

Die größten und bekanntesten Programme sind bspw. Gymondo, Bodychange von Detlef die Soost, Sophia Thiel oder Mach dich krass von Daniel Aminati. Klar kann man nicht alle Programme über einen Kamm scheren. Jedes Programm hat einen anderen Aufbau, eine andere Zielgruppe und verfolgt andere Ziele.

Auch der Preis und die laufenden Kosten bei der Wahl einen Programmes spielen natürlich eine Rolle.

 Wie ist die Erfolgsquote mit dem „Fernseh-Sport“?

Schaut man sich die Testberichte der Diäten im Netz mal an, stellt man schnell fest, dass man trotzdem einen starken Willen und Durchhaltevermögen braucht.

Der Gedanke, zum Abnehmen und „Fit werden“ nicht rausgehen zu müssen klingt für viele Menschen sehr verlockend und auf den ersten Blick „einfach“.  Die Realität sieht häufig anders aus. 3-4 Sporteinheiten pro Woche sind bei vielen Programmen normal. Auch ein strenger Ernährungsplan ist „normal“. Das ganze bedeutet auch, dass man Zeit und Kraft investieren muss. Gerade wenn man beruflich oder schulisch noch stark eingespannt ist hat man wenig Zeit für Sport oder gesunde Mahlzeiten zuzubereiten.

Auch wenn die Programme mit augenscheinlich unzähligen positiven Erfahrungsberichten auf deren Webseiten werben, so wird die Quote derer, die wirklich erfolgreich sind, wohl unter 50% liegen.

gkw3t68xt6Der Schweinehund kommt auch ins Wohnzimmer

Der häufigste Grund dafür, dass Teilnehmer an den Vorgaben der Programme scheitern ist der innere Schweinehund. Auch wenn man „nur Zuhause trainiert“ und „nur einem Ernährungsplan folgen muss“, braucht man eine Menge Energie. Das ganze Woche für Woche, Tag für Tag durchzuziehen, ist für die meisten Menschen nicht einfach.

Das Diät- und Fitnessprogramm als Wegweiser

Viele argumentieren gegen Onlinesysteme mit Sätzen wie: „Das kannst du auch alleine machen. Sportübungen findet man im Netz und die Ernährung kannst du auch umstellen.“ – Richtig, möge der ein oder andere nun denken. Jedoch muss man diese Übungen, die für einen selbst und seine Ziele passen, erst mal finden. Auch der Ernährungsplan muss erstellt werden. Dafür bedarf es eine Menge Know-How und etliche Stunden Recherchezeit.

Fitnessprogramme weisen Abnehmwilligen dem Weg. Die Programme fugieren als Leitplanken, denen man „einfach nur“ folgen muss.

Fotos: stocksnap.io – Jens Kreuter, Jase Daniels

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Dez
23
2016
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Abends keine Kohlenhydrate – Was soll der Trend?

vo1g5l3xtwAbends keine Kohlenhydrate – Was soll der Trend?

Waren es nicht immer die Fette und die Kalorien vor denen sich alle fürchten? Das Feindbild scheint sich geändert zu haben. Kohlenhydrate sind die neuen Bösewichte der Ernährungsmakros.  Doch was machen die Kohlenhydrate eigentlich so Schlimmes, das Sie auf der Beliebtheitsskala so weit nach unten gerutscht sind?

Wie funktioniert „Low Carb“?

Wer wenige oder gar keine Kohlenhydrate zu sich nimmt, dem fehlt ja eigentlich was, oder nicht? Isst man gar keine Kohlenhydrate fehlt einem tatsächlich was. Reduziert man die Menge nur, kann man die Ernährung auf Makroebene trotzdem noch als „vollwertig“ bezeichnen.

Die kohlenhydratreduzierte Ernährung wird auch als „Schlank im Schlaf“ beschrieben. Verzichtet man am Abend auf Kohlenhydrate, so holt sich der Körper die benötigte Energie aus den Fettreserven und nicht aus dem Abendmahl. Somit läuft die Fettverbrennung auf Hochtouren während man schläft. Das klingt ja fast zu schön um wahr zu sein – mag sich manch einer nun denken. Doch das Prinzip funktioniert tatsächlich und vor allem Sportler schwören auf diese Form der Ernährung.

Weitere Vorteile dieser Ernährung

Mit der erhöhten Fettverbrennung sind noch nicht alle Vorteile dieser Ernährung erzählt. Neben dieser gehört das schnellere Muskelwachstum ebenfalls zu den Vorteilen. Während  die beschleunigte Fettverbrennung ein Ziel ist, welches quasi passiv erreicht werden kann, muss für den Muskelaufbau natürlich was getan werden.

Muskeln bestehen zu einem großen Teil aus Eiweiß. Eine eiweißreiche Mahlzeit nach dem Training fördert den Aufbau der Muskeln. Das geschieht dadurch, dass beim Training feine Risse in den Muskeln entstehen und die Eiweißmenge zur direkten Reparatur verwendet werden kann. Zumindest kann es  grob so beschrieben werden.

Macht das überhaupt richtig satt?

Viele sind der Meinung, dass NUR Kohlenhydrate richtig satt machen, jedoch ist das nicht richtig. Auch Eiweiß hat einen starken Sättigungseffekt auf den Menschen.

Es ist nur so ein Gefühl, da man Kohlenhydrate häufig in Form von Beilagen zu sich nimmt. Fehlt diese Beilage hat man das Gefühl, dass man weniger gegessen hat und daher hungern muss. Beliebt Beilagen wie Kartoffeln, Reis oder Brot sind bei dieser Form der Ernährung nicht erlaubt.

Ein weiteres Problem, was viele Menschen beschreiben, die mit dieser Diät starten, ist, dass man schlechter schläft und sich erschöpft fühlt. Tatsächlich regen bereits geringe Mengen an Kohlenhydraten die Melatoninproduktion an. Melantonin ist das sogenannte „Schlafhormon“, was beim Ein- und Tiefschlafen  helfen soll.

Foto: stocksnap.io [wu yi]

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