Viele Jahre haben wir im Museum altes Geschirr, Gläser und Besteck gesammelt. Es ist inzwischen eine Sammlung entstanden, in der sich Geschmack, Gewohnheit und Tradition einer vergangenen Zeit widerspiegeln. Sie umfasst einen Zeitraum von etwa 100 Jahren (1850 - 1950). In der Ausstellung
unterscheiden wir zwischen Festtagsgeschirr und dem Geschirr für den Alltag.
Festtagsgeschirr wurde einst sehr sorgfältig behandelt, es war aus Porzellan und sehr teuer in der Anschaffung. Die einzelnen Teile stellten Wertgegenstände dar, die meist zur Hochzeit geschenkt wurden. Sie sollten für das ganze Leben halten und wurden weiter vererbt. Im Gegensatz dazu war das Geschirr für den Alltag aus billigerem Material. Auch wenn es Risse und andere Beschädigungen aufwies, wurde es noch benutzt. Es gab aber auch Geschirr, das so gut wie nie in Gebrauch kam, es stand zusammen mit Patentellern in der Vitrine. Es war aufwändig mit Gold oder Silber
verziert und meist mit Rosen geschmückt.
Preise
Eintritt ist frei, wir erwarten uns aber eine Spende! Wir arbeiten alle ehrenamtlich und sind auf Spenden angewiesen, um das Museum erhalten zu können.